Mehrschrittige Interventionstechniken (Manipulation)
Übersicht zur Struktur und Funktionsweise
Die 5-Schritt-Technik
- Beobachten
- Verunsichern, Chaos erzeugen
- Angebot machen für (eigene) Ordnung
- Spuren verwischen
- Kontakt halten
Interventionstechniken setzen im ersten Schritt immer auf diese Störung der fremden Ordnung, um dann die (eigene) Ordnung anzubieten:
1. Beharrungstechnik
Es wird für Aufwand bei Entscheidungen gesorgt. Je mehr Energie in eine Entscheidung hineingesteckt wurde, desto wahrscheinlicher ist die Wiederholung dieser Entscheidung — unabhängig von deren Erfolg.
2. Die „Kastentechnik“
- Schritt 1: Es wird durch erfüllbare Entscheidungen und Aufträge für sicheren, wiederholten Erfolg gesorgt (mind. 10×).
- Schritt 2: Die Rahmenbedingungen und Spielregeln werden geändert → Das entstehende Chaos wird zur Implementierung der eigenen Ordnung genutzt.
3. Fuß in die Tür setzen
- Schritt 1: Es wird etwas verlangt, das gern und ohne große Schwierigkeiten (das heißt nicht: ohne Schwierigkeiten) gegeben wird (Probeabo, einfache Information).
- Schritt 2: Es wird etwas verlangt, das eigentlich gewollt wird (Abo, Passwort, Schlüssel).
4. Mit der Tür ins Haus fallen (Basartechnik)
- Schritt 1: Es wird etwas verlangt, das unmöglich zu akzeptieren ist.
- Schritt 2: Der Wunsch wird auf das reduziert, was eigentlich gewollt wird.
5. Schlechtes Gewissen
- Schritt 1: Es wird ein schlechtes Gewissen verursacht (Vertragsbruch, Beleidigung, Verletzung).
- Schritt 2: „Verzeihung“ wird im Austausch gegen die gewünschte Handlung angeboten.